Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - Heute

Der ŠKODA Favorit schaffte als Serienmodell nicht nur den wichtigen Umschwung von den Heckmotorlimousinen zum Kompaktwagen mit vorn eingebautem Motor und Vorderradantrieb. Als Rallyewagen feierte die tschechische Traditionsmarke damit einen der größten Erfolge ihrer Motorsportgeschichte. Das Werksteam gewann 1994 den FIA Cup für Zweiliterfahrzeuge in der Rallyeweltmeisterschaft. Die Auszeichnung beflügelte zu größeren Taten.

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1993 - Heute

1996 kam der ŠKODA Octavia auf den Markt und damit das erste vollständig neu entwickelte Modell unter dem Konzerndach von Volkswagen. Für das zwei Jahre später eingeführte World Rally Car-Reglement der FIA entwickelte die Motorsportabteilung den Octavia WRC mit einem 300 PS starken Vierzylinder-Turbo-Motor und Allradantrieb. Damit startete das Werksteam aus Mladá Boleslav in der Rallye-Weltmeisterschaft, angeführt vom deutschen Rallyeass Armin Schwarz.

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - Heute

Bei der längsten und härtesten Rallye im Kalender der Weltmeisterschaft, der Safari Rallye, feierten Armin Schwarz und sein Beifahrer Manfred Hiemer den größten Erfolg des Octavia WRC. Als Gesamtdritte gelang ihnen im Werks ŠKODA der Sprung aufs Treppchen. Bei der ersten Wertungsprüfung über117 Kilometer erzielten sie mit dem Octavia sogar die Bestzeit.

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1993 - Heute

Nicht nur in der Rallye-Weltmeisterschaft, sondern auch in vielen Landesmeisterschaften war der Octavia WRC ein Erfolgsmodell. Der deutsche Importeur setzte das Auto ab 2002 in der heimischen Rallyemeisterschaft ein. Matthias Kahle und Peter Göbel errangen damit zwei Titel. Außerdem starteten die deutschen Rekordmeister beim deutschen Weltmeisterschaftslauf.

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1993 - Heute

Der Fabia WRC, der den Octavia in der Rallye-Spitzenklasse ablöste, wurde auf dem Genfer Automobilsalon 2003 vorgestellt und gleich in der neuen Saison eingesetzt. Wieder sorgte das World Rally Car von ŠKODA nicht nur in der Weltmeisterschaft für Aufsehen sondern auch in den Landesmeisterschaften. Matthias Kahle und sein Beifahrer Peter Göbel gewannen 2005 die Deutsche Rallyemeisterschaft und im Jahr darauf die Deutsche Rallye Serie (DRS).

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1993 - Heute

Nach dem Einsatz des Fabia WRC wandte sich ŠKODA mit dem 2007 vorgestellten neuen Fabia dem Super-2000-Reglement zu. Der Fabia S2000 verfügt über Allradantrieb und einem 270 PS starken Saugmotor. Damit startete das Werksteam ab 2009 in der Intercontinental Rally Challenge (IRC). 2010 folgte einer der größten Erfolge in 110 Jahren Motorsport bei ŠKODA. Juho Hänninen und Beifahrer Mikko Markkula erkämpften sich den Fahrer- und den Markentitel. Dazu kamen sechs nationale Titel mit dem Fabia S2000. In Deutschland eroberten Matthias Kahle und Peter Göbel nach vier Jahren Pause die Meisterschaft.